Über mich

Mein Name ist Erika Kassnel-Henneberg. Unter dem Slogan DESIGN BEWEGT vermittle ich praxisnahe KI-Kompetenz, fundierte Medienbildung und professionelles Bewegtbild. Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Gestaltung, Technologie, Medienbildung und Hochschullehre. Als Lehrende und Workshop-Leiterin entwickle ich Bildungsformate, die praktische Gestaltung konsequent mit kritischer Reflexion verbinden. Der Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz, Bewegtbild und interaktiven Medien.

Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die Überzeugung, dass Medienbildung heute eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe ist. Digitale Technologien prägen Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungsprozesse maßgeblich. Ich gestalte Lernräume, in denen diese Prozesse verständlich, aktiv gestaltbar und gemeinsam reflektierbar werden.

Diese Seite gibt Einblick in meinen fachlichen Hintergrund, meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Bildung, Gestaltung und Technologie. Sie richtet sich an Bildungseinrichtungen, Kooperationspartner*innen und alle, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind.

Mein zweites Standbein ist die Kunst. In diesem Kontext experimentiere ich kontinuierlich und erweitere mein Wissen über Künstliche Intelligenz sowie weitere digitale Werkzeuge. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte meine Website: https://eri-kassnel.de

Erika Kassnel-Henneberg Design bewegt

Erika Kassnel-Henneberg – Zeitbasierte Medienkunst im Spannungsfeld von Mensch und Technologie

Erika Kassnel-Henneberg ist eine Konzept- und Medienkünstlerin mit deutsch-rumänischen Wurzeln. Ihr künstlerisches Schaffen bewegt sich im komplexen Spannungsfeld zwischen Mensch, Technologie und Gesellschaft. In einer zunehmend digitalisierten Welt untersucht sie die Auswirkungen technologischer Systeme auf Wahrnehmung, Identität und Erinnerung und positioniert sich damit klar im Diskurs der zeitbasierten Medienkunst.

Dieses Zeitbasierte Medienkunst Konzept Portfolio versteht Kunst als kritisches Instrument zur Reflexion gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche.

Neuer Humanismus in der digitalen Transformation

Im Zentrum von Kassnel-Hennebergs Arbeit steht die Frage nach einem neuen Humanismus. Sie thematisiert, wie sich das Menschliche unter dem Einfluss von künstlicher Intelligenz, Algorithmen und digitalen Systemen verändert. Dabei hinterfragt sie kritisch, inwieweit der Mensch noch als autonomes Subjekt agiert, wenn technologische Prozesse zunehmend Entscheidungen beeinflussen oder ersetzen.

Ihre Werke eröffnen einen Diskurs über das Verhältnis von biologischer Existenz und technologischer Erweiterung – ein zentrales Thema ihres Zeitbasierten Medienkunst Konzept Portfolios.

Medienübergreifende Praxis zwischen Analog und Digital

Erika Kassnel-Henneberg versteht ihre künstlerische Praxis als verbindende Brücke zwischen analogen und digitalen Welten. Sie arbeitet medienübergreifend mit:

  • Video
  • CGI (Computer Generated Imagery)
  • Künstlicher Intelligenz
  • Polaroid-Fotografie
  • Collage und Mixed Media

Durch diese Kombination entstehen Werke, die sich zwischen Realität und Simulation, Dokumentation und Konstruktion bewegen. Das Publikum wird eingeladen, die eigene, medial geprägte Wahrnehmung kritisch zu reflektieren. Die bewusste Einbindung analoger Techniken schafft dabei einen spannenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Ausbildung und interdisziplinäre Grundlagen

Ihr künstlerischer Werdegang basiert auf einer fundierten interdisziplinären Ausbildung. Kassnel-Henneberg studierte Restaurierung an der Hochschule der Künste Bern, wo sie ein tiefes Verständnis für Materialität, Geschichte und kulturelles Erbe entwickelte. Anschließend absolvierte sie ein Studium der Interaktiven Medien an der Technischen Hochschule Augsburg.

Diese Verbindung aus konservatorischem Wissen und digitaler Medienkompetenz bildet die Grundlage ihres Zeitbasierten Medienkunst Konzept Portfolios.

Ausstellungen, Festivals und internationale Anerkennung

Die Arbeiten von Erika Kassnel-Henneberg wurden national und international ausgestellt. Besonders hervorzuheben ist ihre Einzelausstellung „Uncanny Valley“ in der Neuen Galerie im Höhmannhaus der Städtischen Kunstsammlungen Augsburg. Die Ausstellung thematisierte das Unheimliche künstlicher Systeme, die dem Menschen zunehmend ähneln.

Zudem war sie mehrfach beim FILE – Electronic Language International Festival in São Paulo vertreten, einer der weltweit bedeutendsten Plattformen für digitale und zeitbasierte Medienkunst.

Auszeichnungen und künstlerische Anerkennung

  • 2013: Kunstpreis der Stadt Krumbach für das Buchobjekt „Heimat ist anderswo“
  • 2022: Kunstpreis des Landkreises Augsburg für das Gesamtwerk

Diese Auszeichnungen würdigen ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung und gesellschaftlichem Wandel innerhalb ihres Zeitbasierten Medienkunst Konzept Portfolios.

Fazit: Zeitbasierte Medienkunst als gesellschaftliche Reflexion

Das Werk von Erika Kassnel-Henneberg steht exemplarisch für eine zeitgenössische Kunst, die ästhetische Innovation mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet. Ihr Zeitbasiertes Medienkunst Konzept Portfolio lädt dazu ein, über Humanismus, Technologie und Identität in einer vernetzten Welt neu nachzudenken