Kunst im Dialog mit der Maschine

13. bis 15.03.2026, Freie Kunstakademie Augsburg, bei St. Ursula 12, 86150 Augsburg

Grundkurs 3 Tage, Fr bis So, , jeweils 10 bis 17 Uhr – Hier geht’s zur Anmeldung (du wirst weitergeleitet zur Freien Kunstakademie)

Künstliche Intelligenz verstehen, einordnen, anwenden

Dieser dreitägige Grundkurs richtet sich an Kreative, die sich im wachsenden KI-Dschungel mehr Orientierung wünschen und Künstliche Intelligenz besser verstehen möchten – ganz ohne technische Vorkenntnisse.

Gemeinsam widmen wir uns grundlegenden Fragen: Was ist KI eigentlich? Wie funktioniert sie? Und wie lässt sie sich sinnvoll in die eigene künstlerische Praxis integrieren? Im Mittelpunkt stehen Bildgeneratoren und das sogenannte Prompting – die Arbeit mit Sprache als gestalterischem Werkzeug zur Entwicklung von Bildern, Ideen und visuellen Konzepten. Schritt für Schritt lernst du, KI bewusst einzusetzen, zu experimentieren und ihre Möglichkeiten realistisch einzuordnen.

Ziel des Workshops ist der Aufbau von KI-Kompetenz: mehr Sicherheit im Umgang, bessere Orientierung im vielfältigen Angebot und vor allem mehr Autonomie in der Anwendung. KI wird dabei nicht als Ersatz verstanden, sondern als unterstützendes Werkzeug – als Ideengeber, Skizzenhilfe oder Impuls für neue Perspektiven im Zusammenspiel von analoger und digitaler Praxis.

Ergänzend greifen wir ethische und rechtliche Fragestellungen auf: Welche Verantwortung geht mit der Nutzung von KI einher? Wo liegen Chancen, wo Grenzen? So entsteht ein reflektierter, selbstbestimmter Umgang mit KI – als Grundlage für kreativen Gestaltungsraum und einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.

Mitzubringen: IPad/Tablet, Handy oder Laptop, Skizzenheft (falls vorhanden)

Inkl.: Material (Zeichenpapier, Bleistifte, Sammelordner für Skizzen)

Lies‘ hier mehr über meine KI-Workshops: KI im Fokus

Grundkurs Künstliche Intelligenz für Kreative in Augsburg

Die Workshops und Lehrangebote vermitteln Künstliche Intelligenz, Bewegtbild und Medienbildung praxisnah, verständlich und zielgruppengerecht. Im Mittelpunkt stehen didaktische Formate, die technisches Grundverständnis, gestalterische Kompetenz und kritische Reflexion miteinander verbinden. Die Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene ebenso wie an Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, einen souveränen, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien zu fördern.

Praxisnahe KI-Workshops für unterschiedliche Zielgruppen

Die Workshops sind so konzipiert, dass sie unterschiedliche Vorkenntnisse und Interessen berücksichtigen. Einsteiger*innen erhalten eine fundierte Einführung in grundlegende Konzepte und Werkzeuge, während Fortgeschrittene ihre bestehende Praxis vertiefen und professionalisieren können. Dabei steht stets der praktische Zugang im Vordergrund. Künstliche Intelligenz wird nicht abstrakt erklärt, sondern anhand konkreter Anwendungen, Beispiele und kreativer Aufgaben erfahrbar gemacht.

Modulare Workshopformate für Bildung und kreative Praxis

Ob eintägiger Workshop, mehrtägige Projektwoche oder begleitendes Hochschulseminar – alle Formate sind modular aufgebaut. Inhalte, Methoden und zeitlicher Umfang lassen sich flexibel an unterschiedliche Kontexte anpassen. So können Workshops sowohl in schulischen als auch in außerschulischen Bildungssettings oder im künstlerischen Umfeld eingesetzt werden. Die Module reichen von grundlegenden Einführungen über thematische Vertiefungen bis hin zu projektbasierten Arbeitsphasen.
Lernen durch Gestalten, Experimentieren und Reflexion
Ein zentrales didaktisches Prinzip ist das Lernen durch eigenes Tun. Teilnehmende arbeiten aktiv mit KI-Tools, entwickeln eigene Ideen und setzen diese praktisch um. Experimentieren ist ausdrücklich erwünscht und wird als wichtiger Bestandteil des Lernprozesses verstanden. Ergänzt wird die praktische Arbeit durch gemeinsame Reflexionsphasen. Hier werden Erfahrungen ausgewertet, Ergebnisse diskutiert und ethische sowie gesellschaftliche Fragen thematisiert.

Medienbildung und KI als kulturelle Systeme

Die Workshops verstehen digitale Technologien nicht als neutrale Werkzeuge, sondern als kulturelle und gesellschaftliche Systeme. Algorithmen, Plattformen und Interfaces prägen Wahrnehmung, Kommunikation und kreative Prozesse. Ziel der Medienbildung ist es, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und kritisch zu hinterfragen. Teilnehmende lernen, wie KI-Systeme funktionieren, welche Annahmen ihnen zugrunde liegen und welche Auswirkungen sie auf kreative und gesellschaftliche Praktiken haben.

Für wen sind die KI-Workshops geeignet?

Die Workshops richten sich an alle, die ihre kreative Praxis um Künstliche Intelligenz erweitern möchten. Dazu gehören Kreative, die neue Medien und Werkzeuge kennenlernen wollen, ebenso wie Künstlerinnen, die KI für visuelle Experimente, Bewegtbild oder konzeptionelle Arbeiten nutzen möchten. Auch kreative Einsteigerinnen, die Orientierung im komplexen KI-Ökosystem suchen, profitieren von den klar strukturierten Formaten. Fortgeschrittene Teilnehmende erhalten Impulse zur Vertiefung, Methodik und Professionalisierung.

Kreative Mehrwerte und Lernergebnisse der Workshops

Teilnehmende nehmen aus den Workshops vor allem praktische Erfahrung im Umgang mit KI-Tools mit. Sie gewinnen kreative Inspiration für eigene Projekte und entwickeln ein besseres Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen aktueller Technologien. Darüber hinaus bietet die gemeinsame Arbeit Raum für Austausch und Vernetzung mit Gleichgesinnten. Ein weiterer zentraler Lernerfolg ist die Entwicklung einer selbstbestimmten Haltung gegenüber KI-Anwendungen, die über reines Anwenden hinausgeht.

KI-Tools verstehen und selbstbestimmt einsetzen

Ein wesentliches Ziel der Workshops ist es, KI aus der Rolle einer Blackbox herauszulösen. Durch verständliche Erklärungen, praktische Übungen und kritische Reflexion lernen die Teilnehmenden, wie sie KI bewusst und zielgerichtet einsetzen können. Dabei wird deutlich, dass KI keine kreative Entscheidung ersetzt, sondern gestalterische Prozesse unterstützt und erweitert. Diese Perspektive stärkt die Eigenverantwortung und das Vertrauen in die eigene kreative Praxis.

Individuelle Workshops, Coachings und Kooperationen

Neben den regulären Workshopformaten werden auch individuelle Workshops und Coachings auf Anfrage angeboten. Diese richten sich an Einzelpersonen, Kleingruppen oder Institutionen mit spezifischen Fragestellungen. Inhalte und Schwerpunkte können gezielt auf Projekte, Tools oder thematische Interessen abgestimmt werden. Das Coaching ermöglicht eine besonders intensive und persönliche Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz und kreativen Arbeitsweisen.
Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Kunst- und Bildungseinrichtungen. Workshoptermine werden regelmäßig aktualisiert, und die Anmeldung ist unkompliziert gestaltet. Auch langfristige Kooperationen, etwa im Rahmen von Projektwochen, Seminarreihen oder curricularen Lehrformaten, sind möglich.

KI in Schule, Hochschule und außerschulischer Bildung

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz von KI in Schule und Hochschule. Hier werden altersgerechte und didaktisch angepasste Formate entwickelt, die sowohl kreative als auch reflexive Kompetenzen fördern. Für Kinder und Jugendliche stehen spielerische Zugänge, visuelle Experimente und grundlegendes Verständnis im Vordergrund. In der Hochschullehre werden komplexere Fragestellungen zu Autorschaft, Ethik und gestalterischer Verantwortung behandelt.

Fazit: KI bewusst, kreativ und verantwortungsvoll nutzen

Künstliche Intelligenz bietet große Chancen, kreative Praxis, Medienarbeit und Bildung neu zu denken. Die Workshops verbinden Theorie, Praxis und Reflexion zu einem ganzheitlichen Lernangebot. Teilnehmende lernen KI kennen, wenden sie praktisch an, bauen nachhaltige Kompetenzen auf und vernetzen sich mit anderen Kreativen. So wird KI zu einem Werkzeug, das nicht nur genutzt, sondern verstanden und verantwortungsvoll in die eigene Arbeit integriert wird.