Bühne frei für deine Kunst!

14. bis 17.09.2026, Freie Kunstakademie Augsburg, bei St. Ursula 12, 86150 Augsburg

4 Tage, Mo bis Do, jeweils 10 bis 17 Uhr – JETZT ANMELDEN!

Mehr Sichtbarkeit online mit professionellen Kurzvideos – ein Kurs für Kreative

In diesem Kurs lernst du, wie du Geschichten konzipierst und als Fundament für wirkungsvolles visuelles Storytelling nutzt. An vier Kurstagen zeige ich dir, wie du deine Werke, Ausstellungen oder dich selbst als Kreative*r in kurzen Videos klar, authentisch und überzeugend präsentierst.

Du erfährst, wie eine gute Geschichte aufgebaut ist, welche dramaturgischen Elemente sie braucht und wie du sie gezielt für Kurzvideos einsetzt. Wir arbeiten an der Entwicklung deiner eigenen Story: Was willst du erzählen, für wen und mit welcher Wirkung? Dabei lernst du konkrete Tools und Methoden, die dir helfen, Ideen zu strukturieren, Inhalte zu planen und deine Botschaft auf den Punkt zu bringen.

Ergänzend vermittle ich dir leicht verständliche Techniken für Videoschnitt, den gezielten Einsatz von Ton, Text, sowie gestalterische Mittel, um deine Persönlichkeit sichtbar zu machen – auf Instagram, Facebook, YouTube oder deiner eigenen Website.

Du arbeitest mit kostenloser, intuitiv bedienbarer Software auf Laptop, Tablet oder Smartphone. Egal ob du in dieses Thema erst einsteigst oder schon etwas Erfahrung hast – ich begleite dich Schritt für Schritt durch den gesamten Produktionsprozess und unterstütze dich individuell bei der technischen Umsetzung.
Für Kreative im Bereich Selbstmarketing, Künstler*innen, Kulturschaffende sowie Content Creator, die nicht nur Inhalte produzieren, sondern eine echte Verbindung zu ihrer Zielgruppe aufbauen möchten.

Bitte mitbringen: IPad/Tablet, Handy oder Laptop, Skizzenheft (falls vorhanden)

Erfahre mehr über Bewegtbild und seine gesellschaftliche Bedeutung.

Bewegtbild als Sprache der Gegenwart

Bewegtbild ist eines der prägendsten Ausdrucksmedien unserer Zeit. In Werbung, Journalismus, Bildung, Kultur und sozialen Medien strukturiert es Wahrnehmung, vermittelt Inhalte und beeinflusst Meinungsbildung. Bilder in Bewegung transportieren Informationen nicht nur schneller als Text, sondern sprechen Emotionen, Erfahrungen und soziale Kontexte unmittelbar an. Dadurch wird Bewegtbild zu einer eigenständigen Sprache, die verstanden, gelesen und aktiv gestaltet werden muss.

Gestalterische Medienbildung von Anfang an

In den Bildungsangeboten wird Bewegtbild nicht als bloßes Präsentationsformat verstanden, sondern als gestalterisches Medium. Film, Video und Animation eröffnen Möglichkeiten, Inhalte zu entwickeln, Geschichten zu erzählen und gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen. Dabei steht nicht das fertige Produkt im Vordergrund, sondern der kreative Prozess: Ideen finden, visuelle Entscheidungen treffen, Zeit strukturieren und Wirkungen reflektieren. Medienbildung bedeutet hier, Gestaltungskompetenz aufzubauen und ein Bewusstsein für die Machbarkeit und Veränderbarkeit von Bildern zu entwickeln.

Spielerische Zugänge für Kinder und Jugendliche

Bereits im frühen Kindesalter kann mit Bewegung, Bild und Zeit gearbeitet werden. Spielerische Animationsübungen, einfache filmische Experimente oder Bewegungsstudien fördern Wahrnehmung, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit. Kinder erleben Bewegtbild als etwas, das sie selbst herstellen können – mit einfachen Mitteln, mit dem eigenen Körper, mit Zeichnungen oder Objekten. Diese Erfahrung ist zentral, weil sie Medien nicht nur konsumieren, sondern als schöpferische Praxis begreifen. Jugendliche vertiefen diese Kompetenzen, indem sie Bildsprache, Schnitt und Rhythmus bewusst einsetzen und beginnen, eigene Themen filmisch umzusetzen.

Videoschnitt als Schlüsselkompetenz für Erwachsene

Für Erwachsene ist insbesondere der Videoschnitt eine zentrale Fähigkeit. In beruflichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Kontexten wird Bewegtbild zunehmend genutzt, um Projekte zu dokumentieren, Wissen zu vermitteln oder die eigene Arbeit sichtbar zu machen. Videoschnitt ermöglicht es, Rohmaterial zu strukturieren, Aussagen zu schärfen und Inhalte gezielt zu kommunizieren. Ob im Selbstmarketing, in der Portfolioarbeit, in Bildungsprojekten oder in sozialen Initiativen – wer Videos gestalten kann, gewinnt Handlungsspielraum und Unabhängigkeit.

Bewegtbild zwischen Technik, Gestaltung und Strategie

Die Bildungsangebote vermitteln Videoschnitt nicht ausschließlich als technische Fertigkeit. Softwarekenntnisse werden immer in Verbindung mit gestalterischen und strategischen Fragen vermittelt: Welche Geschichte soll erzählt werden? Welche Bilder unterstützen die Aussage? Wie wirken Rhythmus, Ton und Übergänge? Gleichzeitig werden Fragen der Veröffentlichung, Zielgruppenansprache und medialen Verantwortung reflektiert. Bewegtbildarbeit wird so zu einer bewussten Praxis, die technisches Können mit inhaltlicher Klarheit verbindet.

Bildung, Reflexion und gesellschaftliche Sichtbarkeit

Über alle Altersgruppen hinweg wird Bewegtbild zu einem Werkzeug der Reflexion, der Bildung und des kreativen Ausdrucks. Teilnehmende lernen, Bilder kritisch zu lesen, eigene Perspektiven sichtbar zu machen und sich aktiv in öffentliche Diskurse einzubringen. Medienkompetenz bedeutet hier nicht Anpassung an bestehende Formate, sondern die Fähigkeit, eigene Ausdrucksformen zu entwickeln. Bewegtbild wird so zu einem Medium der Selbstbestimmung, das Bildung, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig stärkt.