Flow und Glücksspiele

Ganz ohne Drogen wird die Dopaminausschüttung beim Spielen aktiviert. Insbesondere bei Glücks- und Computerspielen kommt es zu rauschähnlichen Zuständen, auch „Flow“ genannt. In den 1970er Jahren erforschte der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi das Flow-Erlebnis, welches er folgendermaßen beschreibt:

The state in which people are so involved in an activity that nothing else seems to matter; the experience itself is so enjoyable that people will do it even at greater cost, for the sheer sake of doing it.

Mihály Csíkszentmihályi, Autor und emeritierter Professor der Psychologie an der University of Chicago

Seine Erkenntnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Gamification, also „der spielerischen Gestaltung von Arbeitsanforderungen und der Motivation von Mitarbeitern“. Anwendung finden sie aber auch in der Mensch-Computer-Interaktion und im User-Experience und User Interface-Design.

Zentrale Elemente der Flow-Theorie sind klare Zielsetzung, ausgewogene Anforderung und unmittelbares Feedback. Dadurch werden Spaß und Motivation angekurbelt.

Empfehlung:

Sean Parker – Facebook Exploits Human Vulnerability (We Are Dopamine Addicts) (Video)

Jaron Lanier interview on how social media ruins your life (Video)

RABBIT HOLE 4.0 – Attention Engineering in Social Media. Bachelorthesis (pdf, ca. 1,3 MB)


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